Das Problem an mobilen Wallboxen ist, dass sie >4kW Leistung ebenfalls genehmigungspflichtig sind und nach §14a regelbar/abschaltbar sein müssen.
Neben einfach in die rote CEE Steckdose stecken muss man auch noch für die steuerbare Dimmung sorgen oder per Schütz im Steuerfall die Steckdose abschalten.
Da ich zu Hause keine rote Steckdose hatte, habe ich dann gleich eine richtige Wallbox anschließen lassen.
Was genehmigungsfrei geht: Granny-Charger für die Schukosteckdose. Da hat man aber wieder das Problem, dass Schuko 16A nur kurzzeitig kann, bei Dauerlast geht man besser auf 10A oder sogar 8A runter. Das hält dann sowohl Steckdose als auch meistens die Verkabelung aus. Bei mir ist z.B. der Strom in der Garage im Wohnzimmer am Schalter für die Außensteckdose mit dran getüddelt, weswegen ich da alleine schon deswegen auf 8A reduziert habe. Mit 1,6kW laden ist nichts für Ungeduldige, kann ich festhalten. Oder man nimmt so einen 230V GrannyCharger mit blauem CEE Camping Stecker. Die Steckverbindung kann 16A dauerhaft. Dann lädt man immerhin mit 3,6kW.
Das teure am Wallboxanschluss ist meist das lästige Problem, dass der Zählerschrank dann auf die aktuellen TAB des Netzbetreibers aufgerüstet werden muss. Das kann schnell ziemlich ins Geld gehen.