einfan_G6P
Dann hat derjenige auf die Garantie gepfiffen und technisch getrickst. Der Xpeng G6 unterstützt V2L ist also nicht mehr als eine Powerstation mit großer Kapazität. Vorgesehen ist, eine Kaffeemaschine, Toaster, Kontaktgrill,… anzuschließen.
Wenn man ihn als Heimspeicher einsetzen will, muss man das Problem lösen, dass das Auto eine einphasige Stromquelle mit 230V ist während das Haus normalerweise (zumindest in Deutschland) mit 3 Phasen angeschlossen ist. Die meisten Verbraucher bis auf Herd und Wallbox aber eben diese 230V und nicht 400V nehmen. Problem dabei: Die Verbraucher sind auf die 3 Phasen aufgeteilt. Wenn ich jetzt vom Auto auf eine Phase einspeise, wie kriegen dann die Geräte auf den anderen Phasen Strom? Zusätzlich ist V2L nicht auf Einspeisung ausgelegt wie z.B. ein Wechselrichter. Da gibt es verschiedene Tricksereien das Auto in das Heim einzubinden, ich wüsste aber von keiner, die nicht die Garantiebedingungen der beteiligten Komponenten verletzen würde.
Das ganze hat aber nichts mit dem EU Data Act zu tun und der Verpflichtung der Hersteller, dem Nutzer die erfassten Daten zeitnah und über eine automatiserbare Schnittstelle (“API”) zur Verfügung zu stellen, so dass die Daten in einer Heimautomatisierung genutzt werden können. Populäre Beispiele HomeAssistant und EVCC.. Der Zugriff auf die API erlaubt eine deutlich intelligentere Steuerung des Ladevorgangs.
Siehe auch diese Petition: https://www.change.org/p/eu-data-act-durchsetzen-autohersteller-m%C3%BCssen-uns-zugang-zu-unseren-fahrzeugdaten-geben
Tatsächlich nicht wenige Hersteller haben das bereits hinbekommen. Xpeng vertröstet auf “Herbst 2026”.